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Interview

Durchgedreht?

3x3 oder 4x4? Kein Problem! 7x7 oder sogar 17x17? Schon deutlich schwieriger! … Nein, ihr müsst keine Kopfrechenaufgaben lösen. Es geht um den berühmten Zauberwürfel – den sogenannten „Rubik´s Cube“.

Das Drehpuzzle, benannt nach seinem Erfinder, dem ungarischen Bauingenieur und Architekten Ernő Rubik, erlebte in den frühen 80er-Jahren einen regelrechten Boom und hat bis heute nicht an Faszination verloren. Größer, komplexer und auch mal andersförmiger ist er jedoch geworden. Gut, wer da den Dreh raus hat und nicht gleich durchdreht, wenn es mal etwas kniffliger wird. Wenn ihr wissen möchtet, was es mit der großen „Zauberwürfel-Galerie“ bei uns in der Software-Entwicklung auf sich hat, dann lest mal das Interview mit zeitspringer David. Der ist seit Kindertagen fasziniert von technischen Spielereien jeglicher Art. Wir haben eine Mittagspause genutzt und mit ihm über sein Faible für die bunten Würfel gesprochen.

David, Du hast deinen Arbeitsplatz originell dekoriert. Mittlerweile 13 Zauberwürfel reihen sich neben deinem Schreibtisch auf. Damit sorgst du regelmäßig für staunende Blicke bei Kunden und Kollegen. Wie bist du auf den Rubik’s Cube gekommen?

Der Klassiker: Mein älterer Bruder hatte einen Zauberwürfel und ich war als Grundschüler fasziniert von diesem Teil. Er hat mir dann einmal in Ruhe gezeigt, wie man die Reihen vollendet und zack, das war’s! Meine Leidenschaft war geweckt.

Wie ging es dann weiter?
Ich habe dann anfangs immer den Standard-Würfel – also 3x3 – gelöst. Im Prinzip war mein erstes Ziel, immer schneller zu werden. Das ging dann auch ganz gut und meine Motivation wuchs. Nach und nach kamen dann verschiedene komplexere Würfel dazu.

Was heißt „komplexer“?
Der klassische Rubik’s Cube hat sechs Flächen mit je 9 Feldern, daher nennt man ihn auch „3x3“. Im Laufe der Jahre wurden aber immer spannendere Würfel auf den Markt gebracht, von 4x4 über 7x7 bis hin zu 17x17. Auch andere Formen, wie Dreiecke sind erhältlich.

17x17? Das sind 289 Felder je Fläche - das ist verrückt! Und die beherrscht du alle?
Leider (noch) nicht, nein. Ich habe mir noch keinen gekauft. Aber ich habe schon einen „Masterplan“, weil man im Prinzip die Technik von den kleineren Würfeln ableiten kann.

Welchen Cube bearbeitest du aktuell?
Ich habe vor ein paar Tagen im Zug einen 9x9 Cube gelöst: Fünf Stunden auf Hin- und Rückfahrt, das war sehr entspannend. So machen sogar lange Zugfahrten Spaß ;-)

Was genau fasziniert dich am Rubik’s Cube?
Natürlich macht es erstmal riesigen Spaß einen Cube Schritt für Schritt zu vollenden. Aber ich kann mich dabei einfach super entspannen, obwohl – oder gerade weil – man sich sehr konzentrieren muss. Es gilt logisch zu denken und strukturiert Schritte vorzubereiten bzw. im Voraus zu planen, um am Ende auch das Erfolgserlebnis zu haben. Eigentlich wie in meinem Job. Es ist einfach schön zu sehen, dass Dinge, die man sich ausdenkt und entsprechend konzentriert angeht, am Ende funktionieren.

Bist du inzwischen besser als dein Bruder?
Ich glaube ja, denn der spielt kaum noch. Aber: Seine Tochter ist schon genauso fasziniert von diesem Hobby, wie inzwischen auch meine Kinder. Scheint also, in der Familie zu liegen!

Das klingt gut! Hast du einen Tipp, wie man als Anfänger möglichst schnell Fortschritte machen kann? Gibt es etwas, worauf man achten sollte?
Am Anfang ist es sicher am besten, sich einfach ranzutasten und zu experimentieren. Auf YouTube gibt es auch coole Tutorials. Gerade bei komplexeren Würfeln ist das sehr hilfreich! Ansonsten gilt: Wenn möglich, solltet ihr einen Würfel im Laden mal testen. Er sollte sich gut drehen lassen, da gibt es große Unterschiede. Und eines ist sicher: Man muss viel drehen, um besser zu werden.

David, Danke für das Gespräch!

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